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Recyclinganlage für Fernsehbildröhren

Recyclinganlage für Fernsehbildröhren
Recyclinganlage für Fernsehbildröhren


Anlage zur Rückgewingung des Glases aus Bildröhren


Meistverkaufte Anlage ihrer Art in der Bundesrepublik Deutschland


Funktionsweise:


Die Bildröhre wird mittels Glühdraht (Spannungsrißverfahren) in zwei Hälften geteilt: Schirmteil und rückwärtiger Konusteil. Das Schrimteil wird nach dem Trennen von der Leuchtmittelschicht gereinigt (Absaugen). Man gewinnt so aus der Bildröhre zwei wiederverwertbare Glassorten.


Verarbeitetes Material:


Abgebaute, belüftete und vom Spannring befreite Bildröhren.


Durchsatz:


Ein Mindestdurchsatz von 30 Stück großen Farbröhren pro Stunde mit einer Person Bedienungspersonal wird von uns garantiert. Erreicht werden bei guter Logistik jedoch 35 Stück pro Stunde.


Größe und Ausstattung:


3,5 x 1 m² Stellfläche, Zusatzgeräte ca. 2 m², Röhrenaufgabe wahlweise von links/rechts/vorne, in allen RAL-Farben lieferbar, auch als mobile Anlage.


Bauseitige Leistungen:


2 Stromanschlüsse 380 V, 16 A träge Sicherung, Außenwanddurchbruch Durchmesser ca. 250 mm.


Arbeitsschutz:

  • Schutzhaube, auf Unterdruck gehalten über Haubenlüftungsgerät ca. 2500 m³/h mit Filter Klasse S, Gerät Verwendungskategorie K1.
  • Sauger für Leuchtmittel mit gleicher Filterspezifikation und Bauart wie Haubenentlüftungsgerät
  • staubfreie Entnahme des abgesaugten Leuchtmittels über Einwegfilterbehälter
  • Fortluft ins Freie
  • alle zugänglichen Teile auf Niedervoltspannung
  • elektische Verriegelung bei geöffneten Hauben

Genehmigung:


bei Bestellung liefern wir auf Wunsch die notwendigen Unterlagen für die Genehmigung.


Glasverwertung:


auf Wunsch nehmen wir das Bildröhrenglas wieder zurück und verbringen es in die Glasindustrie oder zur Buntmetallverhüttung (gegen geringe Zuzahlung).

Maßskizze
Maßskizze


Maßskizze (Zahlenangaben in cm):

  1. Trenneinrichutng (z.B. seitlich)
  2. Bildröhren-Hubtisch
  3. Teleskophaube
  4. festehende Schutzhaube
  5. Schaltkasten
  6. Auffangeinrichtung für Glasstücke
  7. Bürstenkopf für Absaugung des Leuchtmittels
  8. K1-Sauger
  9. Unterdruck-Haltegerät für die beiden Hauben

Die GWG ist ein Beratungsunternehmen für die Plannung und Durchführung von Maßnahmen zur Verwertung von Elektro- und Elektronik-Schrott.


Unser Leistungsanbebot umfaßt:

  • Produktion und Verkauf einer eigenen Anlage zu Bildröhrenverwertung
  • Genehmigungsplannung
  • Betriebsablaufplannung und Betriebsstäteneinrichung (bis auf die eigene Anlage herstellerunabhängig!)
  • kommissarische Annahme von gereinigtem Bildröhrenglas und/oder Vermittlung eines Verwerters.
  • Gutachten und Betriebsprüfungen

All unsere Anlagen sind aufgestellt, genehmigt und in Betrieb, das älteste seit fünf Jahren. Zu unseren Kunden zählen Kleinbetriebe ebenso wie die Großen der Branche. Die gesamte installierte Kapazität kann das Fernsehgeräteaufkommen von 80 Mio Einwohnern verarbeiten.


Bewährte Technink – geringe Investitionskosten – minimale Unterhaltskosten

Bildröhre
Bildröhre


Zweck der Anlage:


dient zum Auftrennen alter Bildröhren aus Fernsehgeräten und Bildschirmgeräten in zwei Teile: Schirmteil und rückwärtiger Konusteil. Diese Trennung ist aus zwei Gründen notwendig:

  • Um das Vorderglas von der umweltschädlichen Innenbeschichtung zu reinigen
  • Vorderglas enthält als Zuschlag überwiegend Bariurnoxyd, Rückglas enthält überwiegend Bleioxyd - verschiedene Glassorten !
  • Nach der Trennung können die beiden Glassorten einem hochwertigen Einsatz bei der Neuproduktion von Bildröhren zugeführt werden.

Umfang und Aufstellungsort, Bedienung der Anlage:


Es handelt sich um ein Tischgerät, Stellfläche ca.6 m2, mit Zusatzeinrichtungen, wie Kompressor, Haubenentlüftungsgerät, Sauger, Stelltransformator usw.


- ein Stormanschluß 380 V 16(32) Amp ist notwendig. Aufstellung in geschlossenem Raum, Bedienung durch eine Person.


- Fortluft des Unterdruckhaltegerätes kann nach außen geblasen werden.


Trennung der Glashälften und freilegen der Bildschirm-Innenbeschichtung.


Die ausgebaute, belüftete und vom Spannring befreite Bildröhre wird von Hand auf den Arbeitstisch unter die Lüftungshaube gelegt und mit dem Kathodenstrahlteil nach oben ausgerichtet (flache Seite = Bildschirm nach unten). Mit einer speziellen Vorrichtung wird unterhalb der Klebestelle (Fritte) eine umlaufende Sollbruchstelle markiert.


Anschließend wird sie durch eine mechanische Vorrichtung, die unter dem Arbeitstisch nach oben "durchgreift" auf Höhe justiert. Dann unterhalb der Verklebung zwischen Vorder- und Rückteil der Röhre ein vorgerichteter Spezialdraht gespannt. Die Lüftungshaube angebrachte hochgeklappte Akrylglashaube wird heruntergeklappt. Die Schutzhaube betätigt nach dem Schließen einen Endschalter der die Versorgungsspannung für die Heizung freigibt.


Mit dem Ringstelltransformator wird nun der Niedervoltstrom auf den Draht übertragen, dieser erwärmt sich und überträgt seine Wärme auf das Glas. Erwärmung des Drahtes auf einige Hundert Grad (unter Glühtemperatur). Da das Vorder- und Rückglas ein unterschiedliches Ausdehnungsverhalten bei Wärmeeinwirkung haben, gerät die Röhre bei Erwärmung an der Klebestelle unter mechanische Spannung. Die Erwärmung wird durch automatisches Abschalten des Stroms über Zeitschaltuhr nach etwa 80 sec. unterbrochen. Gleichzeitig wird automatisch über Zeitschaltuhr an mehreren Stellen Kaltluft kurzzeitig angeblasen. Dabei wird die Röhre, die sich nach dem Abschalten der Erwärmung versucht wieder "zusammenzuziehen" so unter thermisch-mechanischen Stress gesetzt, daß sie genau an der Klebestelle "reißt". (mit einem kurzen Knackgeräusch).


Man erhält auf diese Weise zwei voneinander getrennte Hälften, mit sauberer Trennung ca. 5mm unterhalb der Klebeverbindung (Fritte). Anschließend wird die Lüftungshaube geöffnet. Die nach oben weisende hintere Hälfte der Röhre läßt sich nun von Hand abnehmen und wird in ein separates Behältnis gelegt. Anschließend wird mit einem Handgriff die freiliegende Lochmaske aus Stahlblech ausgelöst und ebenfalls in ein separates Behältnis gelegt. Jetzt ist die Innenbeschichtung der Frontscheibe frei zugänglich.

Detail
Detail


Reinigung des Vorderglases von der Leuchtmittelbeschichtung.


Hierzu wird die Frontscheibe unter die Lüftungshaube geschoben, die über eine begrenzte Öffnung von vorne zugänglich ist. In der Lüftungskabine befindet sich eine Bürstendüse mit geschlossenem Saugstutzen. Durch einen Schalter wird der Spezialsauger in Betrieb genommen, der die Bürstendüse unter Unterdruck setzt. Man kann nun die Innenbeschichtung absaugen. Der, auf der Innenbeschichtung aufliegende Aluminiumfilm wird direkt mit abgesaugt.


Nach der Reinigung wird innerhalb von 2-3 Sekunden die 'Transmission gemessen < od > 53% und die Scheibe in ein separates Behältnis gelegt (optional). Das Glas kann nun einer Verwertung zugeführt werden.